GEGEN WOMACK KEIN KRAUT GEWACHSEN

23. Januar 2017

Krofdorf Knights - Wolfpack Wolfenbüttel 58:70 (31:37)

In einem packenden Duell in der 2. Bundesliga der Damen unterlagen die Krofdorf Knights Wolfpack Wolfenbüttel vor heimischer Kulisse mit 58:70 (31:37). Ausschlaggebend für den Sieg der Gäste war die Amerikanerin Alysha Womack.

Krofdorfs Trainer Uwe Scheidemann sang nach der Niederlage gegen den Favoriten aus Wolfenbüttel ein Loblied auf den Neuzugang der Gäste: „Alysha Womack ist eine der besten Spielerinnen der Liga und es war schon eine Augenweide, ihr zuzuschauen. Wenn sie da sein musste, war sie da. Wenn sie punkten musste, hat sie gepunktet. Das hat heute den Unterschied gemacht.“

Auch wenn es das Ergebnis zunächst nicht vermuten lässt, so verlief die Partie doch von Beginn an sehr eng. Trotz anfänglicher Schwierigkeiten und den ersten Punkten in der 3. Minute durch einen Dreier von Alise Karlsone entwickelte Krofdorf gute Aktionen gegen die Mann-Presse der Gäste. Mit einem klugen Lauf- und Passspiel schafften es die Gastgeberinnen ein ums andere Mal, die Presse zu überspielen und selbst zum Abschluss zu kommen.

Bis zur Pause punkteten die Knights kontinuierlich, beim Zwischenstand von 31:37 ging es in die Kabine. „Der Rückstand zur Pause hätte nicht sein müssen, die letzten zwei Offensivaktionen von uns sind in Ballverlusten geendet“, kritisierte der Coach.

Auch in Hälfte zwei blieb es spannend, auch wenn sich Wolfenbüttel einige Male auf acht bis zehn Punkte absetzen konnte. Kurz vor dem Ende lag Krofdorf mit elf Punkten zurück (45:56), bis etwa zwei Minuten vor Schluss hatten sie den Rückstand deutlich verkürzt (58:63). Scheidemann entschied sich etwa vier Minuten vor der Schlusssirene, alles auf eine Karte zu setzen und stellte seine Verteidigung auf die Zone um, sodass Wolfenbüttel Würfe aus der Distanz nehmen musste. Einer dieser Würfe passte dann, Wolfenbüttel war wieder auf acht Punkte weg und die Entscheidung war damit gefallen.

„Wir haben deshalb verloren, weil wir in der zweiten Hälfte acht einfache Würfe am Korb und auch sechs Freiwürfe nicht getroffen haben. Das bringt in solchen knappen Spielen die Entscheidung“, resümierte Scheidemann, sagte seiner Mannschaft aber auch, dass sie absolut mit sich zufrieden sein könnte, da Wolfenbüttel eines der Spitzenteams der Liga ist, was sie auch eindrucksvoll unter Beweis stellten. „Wir können uns über das Ergebnis ärgern, aber nicht über unser Spiel. Wenn wir das in den nächsten Spielen in Berlin und gegen Bensberg auf das Parkett bringen, bin ich sehr zuversichtlich“, motivierte der Übungsleiter seine Mannschaft nach der zweiten Niederlage in Folge.

Krofdorf Knights: Chelsea Small (16), Alise Karlsone (13/3), Roos Hof (11/1), Erin Bratcher (9/1), Tini Ishaque (6/1), Susi Seel (3/1), Julia Ishaque, Katha Quapil und Tumika Rinderknecht.

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