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PFLICHTSIEG EINGEFAHREN

11.11.2018

Krofdorf Knights - ASC Theresianum Mainz  92:58 (53:30)
 

Durch ihren dritten Sieg in der Saison haben sich die Krofdorf Knights zumindest zunächst etwas Luft auf die hintersten Tabellenplätze der zweiten Basketball-Bundesliga der Frauen verschafft. Der 92:58 (53:30)-Erfolg gegen den ASC Mainz hält die Wettenbergerinnen zwar auf dem achten Rang. Aber die Niederlagen der hinter ihnen liegenden Mannschaften aus Neuss, Berlin und den Rheinland-Pfälzerinnen bescheren den Knights nun zwei, vier und sechs Punkte Vorsprung vor diesen drei Teams.
 

Ein Novum gab es auf der Bank der Krofdorferinnen. »Ich kann mich nicht erinnern, dass er jemals so krank war, dass er nicht zum Coachen aus dem Haus konnte, noch nicht einmal damals in Marburg«, verriet Co-Trainer Mika Scheidemann den Grund der Abwesenheit seines Vaters Uwe. Wäre er dabei gewesen, hätte ihm sicherlich nicht gefallen, was es anfänglich zu sehen gab. Krofdorf tat sich in den ersten Minuten schwer, lag bis zur Mitte des ersten Viertels knapp zurück. Eine Auszeit sollte beim 5:7 für Besserung sorgen. Das zu frühe Werfen von den Außenpositionen wurde danach eingestellt. Langsam fanden die Krofdorferinnen ihren Rhythmus. »Es kam mehr Flow ins Spiel, wir hatten einfache Layups«, freute sich Mika Scheidemann hinterher über leichte Punkte sowie das 27:13 (10.). Sein Team legte im zweiten Viertel weiter vor. Nach zwei Wochen intensiven Pick-and-Roll-Trainings hat sich die Arbeit gegen Mainz ausgezahlt. Beim 53:30 (20.) war die Vorentscheidung bereits gefallen.
 

Nach der Pause lief erst einmal nicht mehr viel für die Knights zusammen. Einige technische Fehler, nicht erzwungene Ballverluste sowie zahlreiche vergebene Korbmöglichkeiten ließen sie minutenlang auf der Stelle treten. Allerdings konnten die Gäste daraus keinen Nutzen ziehen, und es ging beim Stand von 64:43 in den Schlussdurchgang. In diesem drehten die Wettenbergerinnen noch einmal auf, um ihren Score in die Höhe zu schrauben. Anlass zur Kritik fand Scheidemann bei den 15 Turnovern. »Der Wert ist immer noch zu hoch, gerade gegen Mainz«. Leslie Robinson verpasste erstmals ein Double-Double, war aber im Anschluss »happy« über den ersten Heimsieg.
 

Krofdorf Knights: Shaxon (4), Robinson (23/1 Dreier), Quapil (9/1), Lückenotte (23/5), Small (13), Deneke (8/2), Seel (4), Gries (8), Ishaque.

ASC Mainz: Schnitzler (5), Henriquez (11/1 Dreier), Kastadinova (11/1), Finke (4), Steines (1), Filipova (5/1), Pinjic (6), Jandova (11/1), Mortier (4), Dötsch.

Quelle: Giessener Allgemeine Zeitung (smg)

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